Sexualtherapie

Sexualberatung bzw. Sexualtherapie

 In den letzten Jahrzehnten haben sich die Einstellung zur Sexualität wie auch das Sexualverhalten aller Generationen verändert, was nicht nur positiv sein kann, sondern leider auch sehr häufig viele sexuelle Probleme mit sich bringen kann.  Ein nicht geringer Teil sexueller Störungen kann durch Beratung oder eine zeitlich begrenzte Sexualtherapie gebessert oder geheilt werden.

Dass sexuelle Störungen sehr häufig auftreten wird anhand folgender Zahlen deutlich: laut Umfragen unter Männern und Frauen zwischen 18 und 59 Jahren geben ein Drittel der Frauen ein mangelndes sexuelles Interesse an, 19% Schwierigkeiten bei der sexuellen Erregung sowie 14% Schmerzen beim Geschlechtsverkehr an.

29% der Männer klagen über vorzeitigen Samenerguss, 16% über mangelndes sexuelles Interesse und 10% über Erektionsschwierigkeiten.

Ursachen können sehr vielfältig sein:

Psychosoziale Aspekte wie Veränderung des Körperbildes, des Selbsterlebens und des Selbstwertgefühls, das Gefühl einer verminderten Attraktivität, Versagensängste usw. spielen oft eine ebenso große Rolle wie organische oder partnerschaftsbezogene Ursachen.

Wie wird in der Therapie an eine Lösung der Probleme herangegangen?

Im Rahmen einer Sexualtherapie kann sowohl mit einer Einzelperson als auch mit Paaren an solchen Problemen gearbeitet werden. Hauptsächlich werden die Probleme im Rahmen von  Gesprächen mit den KlientInnen bearbeitet , teilweise aber auch durch Verhaltensanleitungen, welche zuhause ausprobiert und geübt werden können.

(Meine sexualtherapeutische Tätigkeit verstehe ich unabhängig von meiner gynäkologischen Tätigkeit, was bedeutet, dass ich Sexualtherapie sowohl Frauen als auch Männern bzw. Paaren anbiete und dass mir wichtig ist, dass die frauenärztliche Versorgung weiterhin durch den/die Frauenarzt/ärztin der jeweiligen Klientin durchgeführt und nicht von mir übernommen wird.)